Donnerstag, 5. November 2015

#Update1 - zwei Monate in Österreich

Hello November! Mir wird eigentlich immer erst bewusst, wie schnell der Monat vergangen ist, wenn ich vor dem Laptop sitze und diesen einen Blogpost schreibe. Diese acht Wochen, die ich bereits hier bin kommen mir bereits vor wie eine halbe Ewigkeit und deswegen schaue ich Leute die mich fragen, ob ich mich gut eingelebt habe im ersten Monat immer wieder seltsam an. Was kann ich aus meinem Monat erzählen? Abgesehen davon das die Temperaturen von siebzehn Grad auf ganze fünf Grad gesunken sind, es bereits schon um halb fünf dunkel wird und die Läden seit September mit Weihnachtsdekoration ausgestattet sind? Aber jetzt mal zu den wirklich positiven Erlebnissen: meine Familie hat mich besucht & gemeinsam haben wir die bekannten Tourisachen abgeklappert.  Zum Beispiel Schloss Schönbrunn oder den Donautower mit der besten Aussicht auf ganz Wien.  Ich glaube das beste an Auslandsaufenthalte ist einfach, das mehr Zeit für alles hat. Man hat nicht nur ein Wochenende um alles sehen zu können, sondern neun ganze Monate.



Mein nächstes Highlight: ich dürfte einen Kürbis ausschnitzen. Gemeinsam mit meinem großen erweckten wir unseren eigenen Kürbis zum Leben! Nie hätte ich gedacht, das es wirklich so viel Spaß machen kann!! Es ist also immer noch fraglich, wer mehr Spaß hatte..ich oder mein großer. Und passend dazu, wurde ich dann zum Kürbisfest im Kindergarten eingeladen. Mit Laternen, mit Kürbisliedern und Geschichten und Kürbiscremesuppe.  Es war zwar eisig kalt, aber so so schön und ich bin immer so glücklich darüber, so winzige Momente miterleben zu dürfen.  


Eigentlich wird es hier nie langweilig, dafür sorgen jedenfalls meine Gastkinder. Ich weiß gar nicht wie es beschreiben soll, aber zu sehen was die Kinder Tag für Tag neues entdecken und lernen, ist wohl das beste was man während der Arbeit erleben kann. Mein kleiner fängt an immer mehr Wörter zu lernen. Und verteilt nun sogar Küsschen an mich! Mein großer fängt an, immer mehr die Toilette der Windel vorzuziehen und kann nun ganz alleine die Schuhe anziehen. Es sind also wirklich die kleinen Dinge, die die Tage einzigartig machen. 


Das richtige Heimweh hat mich immer noch nicht überkommen, vielleicht weil ich einfach nicht weit genug weg bin. Was natürlich nicht heißt, das ich meine Familie nicht vermisse. Es gibt oft Momente an denen ich mich mal schnell, an einen gewissen Ort beamen würde. Und es gibt oft Momente an denen ich zweifel, ob das alles eine gute Idee war. Oder Momente an denen ich mit allem unzufrieden bin. Aber wann gibt es diese nicht? 


                                 Allerliebste Grüße, Charly ♥

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